Kennt ihr schon die Pomodoro-Technik, mit der ihr es schaffen könnt, produktiver zu arbeiten?

Gerade bei der klassischen Büroarbeit am Computer fällt es uns manchmal schwer, produktiv zu arbeiten. Zu groß ist die Versuchung, hin und wieder einmal kurz die Mails zu checken oder die neuesten Instagram-Fotos zu begutachten. Ach – und in Facebook könnte eventuell auch etwas spannendes auf meiner Pinnwand erscheinen. Und bevor es dann „jetzt gleich“ richtig los geht, wäre es immerhin auch noch die optimale Gelegenheit, sich schnell noch einen frischen Kaffee zu holen…

Und dann stellt man im Laufe des Arbeitstags irgendwann fest: Ich sitze jetzt schon den ganzen Tag am Schreibtisch, aber so wirklich produktiv war ich irgendwie trotzdem nicht…

Eine britische Firma fand 2015 in einer Studie mit knapp zwei tausend Teilnehmern heraus, dass die durchschnittliche Zeit, die ein Mensch in einem 8-Stunden-Job produktiv verbracht hat, gerade einmal bei knapp 3 Stunden lag.

Die Hilfe mit der Tomate

Pomodoro nennt sich die Technik, die es bereits seit den 80er Jahren gibt und vom Inc. Magazin vorgestellt wurde. Pomodoro ist italienisch und bedeutet übersetzt „Tomate“. Ihr Erfinder hat sie nach der Frucht benannt weil seine Küchenuhr, die er für seine ersten Versuche nutzte, die Form einer Tomate hatte.

Und so funktioniert die Pomodoro-Technik:

  • Zunächst definiert man eine Aufgabe, an der man nun produktiv arbeiten möchte.
  • Dann stellt man sich einen Timer (Küchenuhr) auf 25 Minuten.
  • Während dieser Zeit arbeitet man konzentriert an einer Aufgabe
  • Nach den 25 Minuten macht man fünf Minuten Pause.
  • Nach vier Intervallen, also 2 Stunden, macht man dann eine etwas längere Pause.

Wichtig ist, dass man während den 25 Minuten auch wirklich nur an der vorher definierten Aufgabe arbeitet.

Störer abschalten

Damit das gelingt, ist es wichtig, sämtliche „Störer“ abzuschalten: Beende also dein E-Mail-Programm, logge dich am Besten bei den sozialen Medien aus und am besten aktivierst Du auch noch den Flugmodus deines Handys.

Unter diesen Voraussetzungen könnten also die nächsten 30 Minuten tatsächlich die produktivsten des Tages werden! Wir finden: Das sollten wir unbedingt gleich ausprobieren!