Corona-Krise als Chance

Die Pandemie des Corona-Virus hat viele negative Auswirkungen, sowohl im persönlichen, privaten als auch im geschäftlichen Bereich. Weltweit stecken sich hunderttausende Menschen mit dem neuartigen Virus an, es gibt viele Tote und zahlreiche bedrohte Existenzen.

Da wir an der Situation nichts ändern können, bleibt nur, sich ihr anzupassen und die Chancen der Krise zu erkennen. Egal in welchem Bereich Du tätig bist – es gibt in fast jeder Branche, für jede Tätigkeit, für alle Unternehmen nicht nur Risiken, sondern auch neue Chancen, die durch die weltweite Krise entstehen.

Jetzt gilt es, diese zu erkennen und zu nutzen. Mit den folgenden 8 Chancen, möchten wir euch ein paar Inspirationen geben, wie ihr die Krise für euch nutzen könnt.

1.) Erhöhte Aufmerksamkeit

Viele große Unternehmen haben in der Krisenzeit ihre Werbemaßnahmen deutlich zurückgefahren. Und auch beim täglichen Leeren des Briefkastens merkt man bereits: Es ist jetzt irgendwie ein bisschen weniger drin, als vorher.

Beim Betreiben von Marketing ist eines der größten Probleme, dass die eigenen Werbeaktivitäten unter der Vielzahl der Werbeanzeigen kaum auffallen. Liegen in deinem Briefkasten die Kataloge von 4 Möbelhäusern gleichzeitig, ist die Aufmerksamkeit für jeden der Kataloge geringer, als wenn nur 1 Katalog drin liegt.

Du solltest deshalb gerade jetzt und gerade als kleines Unternehmer deine Marketingaktivitäten nicht einschränken, sondern vielleicht sogar ausbauen.

2.) Mehr Zeit

Jetzt, wo sämtliche Gastronomie geschlossen hat und Freizeitaktivitäten stark eingeschränkt sind, haben wir alle ein bisschen mehr Zeit für uns selbst.

Nutze diese Zeit, um die lange angefallenen Baustellen in deinem Unternehmen endlich anzugehen.

Vor der Krise haben wir wohl alle davon geträumt, endlich auch einmal Zeit für die liegen gebliebenen Dinge zu haben. Jetzt ist die Gelegenheit dazu!

3.) Gewohnheiten durchbrechen

Die Arbeit im HomeOffice war für viele kleine Firmen vor ein paar Wochen noch undenkbar. Arbeiten die Leute auch wirklich? Wer soll das kontrollieren?

Durch die Corona-Krise haben sich viele Unternehmen plötzlich dazu gezwungen gefühlt, HomeOffice-Arbeitsplätze anzubieten. Und fast immer ging das gut.

So zeigt die Krise, dass es Dinge gibt, zu denen wir bisher aus Angst einfach nur nicht bereit waren. Jetzt gilt es, diese Dinge zu erkennen und die Gewohnheiten zu durchbrechen.

4.) Innovationen nutzen

Auch durch die HomeOffice-Thematik mussten sich viele Unternehmer plötzlich darüber Gedanken machen, wie sie das Arbeiten von Zuhause denn eigentlich technisch bewerkstelligen können.

Die Corona-Krise hat hier vielen Unternehmern schmerzhaft gezeigt, wie sie technische Innovationen bisher verschlafen haben. Wer im Jahr 2020 noch auf seinen Aktenschrank angewiesen war, um Aufträge abzuwickeln, hat definitiv die technischen Entwicklungen der letzten Jahre verschlafen.

Plötzlich wünschen sich die Unternehmen, Rechnungen ausschließlich elektronisch zu bekommen. Unternehmen, die vorher darauf beharrt haben, die Rechnungen in Papierform zu bekommen. Weil das schon immer so war…

Aber auch das Angebot, Kunden über virtuelle Kanäle zu beraten ist eine Chance für viele Unternehmen. Kunden müssen gar nicht physisch erscheinen und viele Außendienst-Besuche kann man sich schlicht und ergreifend ersparen.

Nutze die technischen Entwicklungen der letzten Jahre für dein Unternehmen! Du kannst sie auch nach der Krise zu deinem Vorteil nutzen!

5.) Warenversand anbieten

Die Gastronomie zeigt gerade sehr deutlich, wie einfach es nun scheinbar doch ist, Lieferservices anzubieten. Und viele kleine Läden, die bisher ausschließlich von Laufkundschaft gelebt haben, stellen nun plötzlich OnlineShops auf die Beine.

Und natürlich bleiben die Unternehmen gut beraten, diese zusätzlichen Vertriebskanäle auch nach der Krise weiter anzubieten. Das erweitert die Zielgruppe und erhöht dadurch den Umsatz.

6.) Notfallpläne ausarbeiten

Das schlimmste Szenario, das sich viele Unternehmer bisher ausgemalen haben, war wohl Feuer im Unternehmen. Wichtige Unterlagen wurden in feuerfesten Tresoren archiviert.

Das neueste schlimmste Szenario, mit dem wir uns beschäftigen sollten ist: Wir können unseren Firmenstandort nicht mehr erreichen. Die Mitarbeiter bleiben zuhause.

Dafür müssen neue Kommunikationskanäle geschaffen werden und durch die Digitalisierung von Papierkram kann von überall aus auf die Daten zugegriffen werden.

7.) Geografische Ausweitung

Die Innovationen, die durch die Krise hervorgerufen werden, ermöglichen nicht nur, dass wir unser Geschäft weiterführen können, sondern auch, dass wir unsere Zielgruppe geografisch ausweiten können.

Wenn wir zur Beratung nicht mehr vor Ort beim Kunden sein müssen, sondern z.B. über Videochats für unsere Interessenten da sein können, können wir eine viel größere Zielgruppe erreichen.

Wenn wir dann noch in der Lage sind, unsere Waren über OnlineShops zu verschicken, sind wir praktisch deutschland- oder weltweit unterwegs. Die Krise ist die Zeit, in der wir die dafür passenden Strukturen aufbauen können.

8.) Sehnsucht der Kunden erfüllen

Was wir nicht vergessen sollten, ist, dass auch unsere Kunden krisenbedingt mehr Zeit haben, sich über neue Angebote zu informieren. Das kannst du für dein Unternehmen nutzen, in dem du gerade jetzt attraktive Angebote schaffst, die optimal auf die aktuelle Situation ausgerichtet sind.

Die Corona-Krise macht uns alle zu schaffen und niemand kann in die Zukunft blicken. Die Nachrichten sind voll mit dem Thema. Optimismus ist in diesen Tagen sehr beschränkt, vor allem was die wirtschaftliche Entwicklung angeht. Da fällt es schwer, objektiv zu bleiben.

Doch die Firmen, die jetzt einen kühlen Kopf bewahren, erkennen die Chancen der Krise und nutzen sie für sich. Jede Krise hat seine Verlierer und Gewinner. Jeder, der jetzt ein starkes Nervenkostüm zeigt, kann die aktuelle Situation für sich nutzen oder zumindest die negativen Einwirkungen auf sein Unternehmen eindämmen.

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